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Der Back- und Serien-Blog mit tollen Rezepten und Tipps für sehenswerte Serien


Schaurig-schöne Serie: „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime

Eva Green und Josh Hartnett auf dem Poster zu "Penny Dreadful" auf Amazon Prime Video

„Penny Dreadful“ (jetzt wieder auf Amazon Prime) ist so eine Serie, die ich immer und immer wieder anschauen kann. Sie ist einfach so schön und gut gemacht. Man lebt mit den Charakteren mit und taucht in das von literarischen Figuren belebte viktorianische London ein. Zugegeben, die Serie ist (speziell in den ersten Folgen) recht blutig und nichts für Zartbesaitete. Doch je weiter die Handlung fortschreitet, umso wichtiger wird die Geschichte – der Kampf zwischen Gut und Böse.

Mir persönlich gefallen Serien besonders gut, die in dieser Zeit spielen. So auch „Miss Scarlet and the Duke“. Dort geht es allerdings deutlich weniger unheimlich und düster zu.

Für Liebhaber von historischen Serien kann ich auch „The Gilded Age“ auf Sky empfehlen. Die Serie spielt in New York in etwa zur gleichen Zeit wie „Penny Dreadful“.

Inhaltsübersicht

  1. Worum geht es in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime?
  2. Warum mir „Penny Dreadful“ so gut gefällt
    1. Eva Green und der Rest der Besetzung
    2. Charakterzentrierte Handlung statt Blut und Action
    3. Die Ästhetik der Serie
  3. Wie viele Folgen gibt es von der Serie „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime?
  4. Was sind „Penny Dreadfuls“?
  5. Fazit
Timothy Dalton als Sir Malcom Murray und Helen McCrory als Madame Kali in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime Video

Worum geht es in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime?

„Penny Dreadful“ beginnt mit der Suche nach Mina – der Tochter von Sir Malcom Murray (gespielt von Timothy Dalton), einem Forscher und Abenteurer, der den Großteil seines Lebens in Afrika verbracht hat. Weit weg von seiner Ehefrau und seinen Kindern.

Ihm zur Seite steht Vanessa Ives (gespielt von Eva Green) – Minas Freundin seit Kindheitstagen. Miss Ives hat Fähigkeiten als Medium und eine enge Verbindung zu den dunklen Mächten, die sie umgeben.

Schon schnell stellt sich heraus, dass Mina von einem übernatürlichen und gefährlichen Wesen entführt wurde. Als zusätzliche Schützenhilfe bei der Jagd auf das Monster heuern die beiden deshalb Ethan Chandler (gespielt von Josh Hartnett), einen amerikanischen Scharfschützen, an.

Im Zuge ihrer Ermittlungen treffen sie außerdem auf einen jungen, ehrgeizigen Arzt: Dr. Victor Frankenstein (gespielt von Harry Treadaway). Dabei wird einer der Besonderheiten von „Penny Dreadful“ zum ersten Mal klar. Literarische Figuren der viktorianischen Ära wurden geschickt in die Geschichte eingewoben. Neben Dr. Frankenstein und seinem Monster auch Dorian Gray, Dracula und sein ergebener Diener Renfield oder in späteren Folgen Dr. Jekyll.

Das durchgehende Thema der Serie ist jedoch weder die Einbindung der literarischen Figuren noch der Kampf gegen das böse Monster, sondern die Auseinandersetzung mit den persönlichen inneren Dämonen, Schuldgefühlen und dem Suchen nach Erlösung für eigene Sünden und Fehler.

Rory Kinnear als John Clare (Frankensteins Monster) und Harry Treadaway als Dr. Victor Frankenstein in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime Video

Warum mir „Penny Dreadful“ so gut gefällt

Eva Green und der Rest der Besetzung

Für mich ist es erstaunlich, dass Eva Green für ihre Verkörperung von Vanessa Ives nicht unzählige Awards gewonnen hat. Sie gibt für die Rolle wirklich alles. Nicht nur, dass sie in fast jeder Szene mitspielt und deshalb bestimmt unendlich lange Drehtage hatte – die Darstellung von Vanessa Ives stelle ich mir als eine durchaus körperlich anstrengende Tätigkeit vor.

Aber auch alle anderen Darsteller tragen maßgeblich dazu bei, die faszinierenden und komplexen Charaktere zum Leben zu erwecken. Angefangen mit Timothy Dalton als Sir Malcolm Murray und Josh Hartnett als Ethan Chandler. Aber auch Nebenfiguren, wie Mr. Lyle (ganz toll verkörpert von Simon Russell Beale) bereichern die Geschichte rund um Vanessa Ives.

Insgesamt finde ich das Casting der Serie hervorragend gelungen. Nicht nur, dass das ganze Ensemble vor hochkarätigen Darstellern strotzt. Es passt auch die Chemie zwischen den Schauspielern. Meiner Meinung nach war das Casting von „Penny Dreadful“ ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Serie.

Eva Green als Vanessa Ives und Patti LuPone als Dr. Seward in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime Video

Charakterzentrierte Handlung statt Blut und Action

Also, bitte nicht falsch zu verstehen. Es gibt ausreichend blutige und auch actionreiche Szenen in „Penny Dreadful“. Aus meiner Sicht bilden diese Szenen jedoch nicht den Hauptfokus der Serie.

Vielmehr erkundet die Serie die Komplexität der menschlichen Natur und die ständige Konfrontation zwischen Gut und Böse. Und dies trifft auf fast alle Charaktere der Serie zu.

Josh Hartnett als Ethan Chandler und Eva Green als Vanessa Ives in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime Video

Die Figuren in der Serie durchlaufen oft eine Reise der Selbstfindung, auf der sie mit ihrer eigenen Identität und ihren inneren Dämonen konfrontiert werden. Diese Reise hat wiederum Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen unseren Protagonisten. Und das bildet den überaus sehenswerten Kern von „Penny Dreadful“.

Die Ästhetik der Serie

Die Ästhetik von „Penny Dreadful“ ist reich an dunkler Schönheit und surrealer Pracht, die die düstere Atmosphäre der viktorianischen Ära hervorragend einfängt.

Eva Green war deutlich vor „Wednesday“ schon eine wunderschöne Goth-Queen. Insgesamt sind die Kostüme in der Serie so gewählt, dass sie die Persönlichkeiten und Charaktere der Figuren unterstreichen.

Düstere Straßen, geheimnisvolle Gassen und finstere Hinterhöfe bilden die Kulissen von „Penny Dreadful“ und das viktorianische London, in das wir mithilfe der Serie entführt werden. Die sorgfältig gestalteten Sets vermitteln eine Atmosphäre von Verfall und Verzweiflung, die die düstere Stimmung der Serie verstärkt.

Dem gegenüber stehen aber auch prunkvolle Palais und prachtvolle Kostüme, die im starken Kontrast zu der damals herrschenden Armut stehen und den Klassenunterschied auf diese Art unterstreichen.

Reeve Carney als Dorian Gray und Billie Piper als Lily Frankenstein in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime Video

Wie viele Folgen gibt es von der Serie „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime?

Insgesamt gibt es von „Penny Dreadful“ 27 Folgen auf Amazon Prime. Diese verteilen sich auf 3 Staffeln. Jede Episode ist zwischen 45 und 60 Minuten lang. Die Serie ist prädestiniert für ein ausgiebiges Binge-Watching.

Was sind „Penny Dreadfuls“?

Penny Dreadfuls waren billige, beliebte Groschenromane, die im 19. Jahrhundert im Vereinigten Königreich publiziert wurden. Der Inhalt dieser Geschichten war typischerweise recht reißerisch und konzentrierte sich auf die Abenteuer von Detektiven, Kriminellen oder übernatürlichen Wesen. (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Penny_dreadful)

Fazit

„Penny Dreadful“ ist eine mitreißende Serie für all jene, die ein wenig Horror nicht abschreckt. Die komplexe Handlung, die vielschichtigen Charaktere und die düstere Atmosphäre ziehen die Zuschauer von Anfang bis Ende in ihren Bann. Die beeindruckenden Charakterentwicklungen sorgen dafür, dass man als Zuschauer mit den Protagonisten mitlebt und mitfühlt. Für mich zählt sie sicher zu einer meiner Lieblingsserien der letzten Jahre.

Also – überall im Wohnzimmer die Lichter aufdrehen und sich dann gruseln lassen.
Eure Susi



2 Antworten zu „Schaurig-schöne Serie: „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime“

  1. […] geht es auch in „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime zu. Also wer sich richtig gern gruselt und wem „Der Pass“ eventuell zu nah an der […]

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  2. […] zu bändigenden Prime Minister Nicol Trowbridge. In einer meiner Lieblingsserien, nämlich der schaurigen-schönen Serie „Penny Dreadful“ auf Amazon Prime, spielt er ebenfalls eine bedeutende Nebenrolle und glänzt dort als Frankensteins […]

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Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Susi und meine Leidenschaft für das Backen sowie mein Status als Serienjunkie haben mich veranlasst diesen Blog zu gründen. Ich lebe gemeinsam mit meinen drei Testessern in Wien.

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